
Die geschmackliche und kulturelle Vielfalt haben das CEFPPA dazu bewogen eine europäische Dimension in die Ausbildung zu integrieren, die sich konkret in der Aufnahme von Staatsangehörigen der Europäischen Union zu Bildungszwecken äußert. Das CEFPPA trägt dabei einen entscheidenden Beitrag zu einem auf gastronomischer Raffinesse basierenden Europa.
Die Kenntnis internationaler Qualifikationen ist unwiderruflicher sowie unverzichtbarer Garant für berufliche Mobilität innerhalb Europas.
Das CEFPPA erarbeitet unter dieser Maßgabe europäische Bildungsmodule, ermöglicht Austauschprogramme junger Auszubildender und begünstigt den Bildungsaustausch von Lehrkräften im Rahmen gemeinsamer Projekte und in Kooperation mit Partnern der Europäischen Union.
Das CEFPPA, dessen Empfangsbereich den Namen „Place de l’Europe“ trägt, verweist bereits in seiner institutionellen Bezeichnung auf die europäische Berufung als Priorität der beruflichen Bildung in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie.
Mit der Partnerschaft zwischen den Städten Straßburg und Dresden im Dezember 1990 begann das große europäische Abenteuer für das CEFPPA. Mit Stolz verweisen wir beispielsweise darauf, bisher mehr als 100 junge Vertreter der Europäischen Union ausgebildet zu haben. Ein Großteil derer hat mit exzellenten Ergebnissen französische Bildungsabschlüsse wie das „Certificat d’aptitude professionnelle“ (CAP), das „Brevet d’études professionnelles“ (BEP), das Fachabitur im Bereich Gastgewerbe, die Meisterprüfung zum Koch/zur Köchin, die ergänzende Qualifikation zum Sommelier oder im Bereich Gästeempfang/Rezeption wie auch das „Brevet de Technicien Supérieur“ auf dem Gebiet der Hotellerie (BTS) erlangt.
Um außerdem Teil der europäischen Dimension zu sein, erweist sich der Straßburger Stadtverband, Sitz europäischer Institutionen wie des Europarats, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte oder des Europaparlaments im Wechsel mit Brüssel, als notwendig.